E-Auto Unfall: Akku, Brandgefahr, Sonderkosten
E-Auto-Unfälle haben Besonderheiten: beschädigte Hochvoltbatterien, Quarantäne-Pflicht, Spezialwerkstätten – und deutlich höhere Reparaturkosten als beim Verbrenner.
Auf einen Blick
Bei E-Auto-Unfall ist die HV-Batterie der teuerste Bauteil (oft 8.000–25.000 €). Schon kleine Stöße erfordern Diagnose. Bergung nur durch geschulte Dienstleister. Quarantäne wegen Brandgefahr 24–72 h. Gutachter mit HV-Sachkunde Pflicht.
Auf einen Blick
Bei E-Auto-Unfall ist die HV-Batterie der teuerste Bauteil (oft 8.000–25.000 €). Schon kleine Stöße erfordern Diagnose. Bergung nur durch geschulte Dienstleister. Quarantäne wegen Brandgefahr 24–72 h. Gutachter mit HV-Sachkunde Pflicht.
Häufige Fragen
Brandgefahr nach E-Auto-Unfall?
Ja – Lithium-Ionen-Akkus können noch Stunden später Feuer fangen. Quarantäne 24–72 h üblich.
Wer schleppt das E-Auto ab?
Spezialdienst mit Berge-Quarantänebox. Versicherung zahlt die Mehrkosten.
Reparatur in jeder Werkstatt?
Nur in HV-zertifizierten Werkstätten.
Akkutausch nötig?
Bei Stoß im Bodenbereich: meist Diagnose-Pflicht, Tausch je nach Schweregrad.
Wie wird der WBW eines E-Autos ermittelt?
Wie beim Verbrenner – aber mit Berücksichtigung des Akku-Restzustands (State of Health, SoH).
